Über Fußdruckmessung
Bei der Fußdruckanalyse zeigt ein Computer, mit welchen Kräften Ihr Fuß auf den Boden drückt. So analysieren wir den Aufbau Ihres Fußes und Ihr Gangbild. Dafür nutzen wir das Messsystem DIERS pedogait. Es besteht aus einer Messplatte im Laufband mit vielen Sensoren. Diese erfassen die Druckwerte genau.
Das moderne Messsystem liefert aussagekräftige Ergebnisse ohne Strahlenbelastung. Bei anderen Verfahren wie dem Röntgen ist das anders. Steht das Laufband still, messen wir mit der Pedographie den Fußdruck im Stehen. Läuft das Band, zeigt die Messung, wie Ihr Fuß abrollt. Wir sehen dann auch, wie sich die Belastung unter dem Fuß verteilt. Und wir sehen mögliche Druckspitzen in der Bewegung.
»Zwinge deinen Geist, ständig mit aller ihm gegebenen Kraft tätig zu sein.«
Die funktionellen Aspekte der Fußgesundheit
Die Messung zeigt genau, wie sich die Last beim Auftreten und Abrollen verteilt. Das hilft, mögliche Ursachen voneinander abzugrenzen (Differentialdiagnose). So erhalten Sie einen genauen Einblick, wie gut Ihre Füße funktionieren.
Für fast jeden Sportler ist ein gesundes Gangbild besonders wichtig. Das gilt für Läufer und für Spielsportarten wie Fußball, Basketball oder Tennis. Bei regelmäßig hoher Belastung können Schwächen im Aufbau des Fußes Folgen haben. Auf Dauer können sie zu Fußschmerzen führen und sogar Knie und Hüfte stören. Deshalb hilft Ihnen als Sportler eine Fußdruckmessung besonders zur Vorbeugung. Mögliche Fehlstellungen erkennen wir dabei früh und behandeln sie gezielt. So lässt sich Schmerzen oder Verletzungen vorbeugen. Ziel ist, dass Ihr Fuß besser abrollt. Das beugt vor und kann Ihre sportliche Leistung steigern.
Entlastung im Stehen, im Gehen und im Laufen
Nach einer dynamischen Fußdruckmessung, also in Bewegung, lassen sich passende Einlagen anfertigen. Sie entlasten den Fuß gezielt, im Stehen, im Gehen und im Laufen. Die Einlagen werden auf Ihren Fuß abgestimmt. So können sie Ihren Laufstil verbessern.
Dazu bekommen Sie gezielte Übungen, die Ihre Fußmuskeln kräftigen. Außerdem erhalten Sie eine spezielle Gangschule, also Training für richtiges Gehen. Ziel ist, Ihr Laufverhalten auf Dauer zu verbessern.
Häufige Fragen
Wie läuft eine Fußdruckmessung ab?
Sie stehen, gehen oder laufen auf einem Laufband mit eingebauter Messplatte. Viele Sensoren erfassen dabei, wie sich der Druck unter Ihren Füßen verteilt. Steht das Band still, messen wir im Stehen. Läuft das Band, messen wir, wie Ihr Fuß in der Bewegung abrollt.
Ist die Fußdruckmessung mit Strahlung verbunden?
Nein. Die Messung erfolgt digital über Drucksensoren, ganz ohne Röntgenstrahlen. Sie ist nicht schmerzhaft.
Was zeigt die Fußdruckmessung?
Sie zeigt, wie sich die Belastung unter dem Fuß verteilt und wo der Druck besonders hoch ist. Sie zeigt auch, wie Sie beim Gehen und Laufen abrollen. Daraus ergeben sich Hinweise auf Fehlstellungen der Füße.
Bei welchen Beschwerden ist die Messung sinnvoll?
Bei Fußschmerzen, aber auch bei Beschwerden im Knie, in der Hüfte oder im Rücken. Denn Fehlstellungen der Füße können sich auf andere Körperbereiche auswirken. Für Sportler eignet sie sich außerdem zur Vorbeugung.
Was passiert nach der Messung?
Je nach Befund können mit den Messwerten Einlagen angepasst werden. Dazu bekommen Sie Übungen, die Ihre Fußmuskeln kräftigen. Außerdem erhalten Sie Hinweise zur Gangschule, also zum richtigen Gehen.
Zahlt die Krankenkasse die Untersuchung?
Nein. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Messungen im Zentrum für Bewegungsanalyse nicht. Gesetzlich Versicherte können sie selbst bezahlen. Das nennt man Selbstzahlerleistung (IGeL). Privatversicherte rechnen je nach Tarif mit ihrer Versicherung ab. Über die Kosten informieren wir Sie vorher.


