»Nicht die Vernunft ist Richtschnur des Lebens, sondern die Gewohnheit.«
Mit moderner Messtechnik gezielt zurück in Alltag und Wettkampfsport
Mit dem SPORTHOMEDIC-Programm »Medizinische Rehabilitation« können alle Sportler gezielt auf die Rückkehr in Alltag und Sport hinarbeiten. Dafür planen und steuern wir ihr Training persönlich. Mit moderner Messtechnik prüfen wir, wie belastbar Sportler nach einer Verletzung sind. Mit den Ergebnissen schätzen wir gemeinsam ein, wann eine Rückkehr in den Wettkampfsport sinnvoll ist.
Die Ergebnisse der Untersuchungen sind die Grundlage für Ihren Trainingsplan. Außerdem leiten wir daraus physikalische Therapie ab, etwa Krankengymnastik. Später prüfen wir, wie gut diese Therapie wirkt. Wenn nötig, passen wir sie an.
Zurück zur vollen Belastbarkeit und Beweglichkeit Ihres Sprunggelenks
Das Sprunggelenk verbindet Unterschenkel und Fuß. Es spielt im wahrsten Sinne eine tragende Rolle. Tag für Tag trägt es den Großteil des Körpergewichts. Bei viel körperlicher und sportlicher Belastung ist die Aufgabe noch größer. Außerdem sorgt das Sprunggelenk dafür, dass Sie Ihren Fuß in alle Richtungen bewegen können. Mit dem oberen Sprunggelenk strecken und beugen Sie den Fuß. Über das untere Sprunggelenk bewegen Sie ihn seitlich. Deshalb ist es wichtig, Beschwerden am Sprunggelenk früh zu erkennen und richtig zu behandeln. Beispiele sind ein Sprunggelenk-Knorpelschaden, ein Bänderriss oder eine Verstauchung am Sprunggelenk. So kommen Sie wieder sicher auf die Füße.
Der Bereich „Return to Sports – Sprunggelenk“ in unserem Zentrum für Bewegungsanalyse hat nur ein Ziel. Ihr Sprunggelenk soll wieder voll beweglich und belastbar werden. Dafür nutzen unsere erfahrenen Mitarbeiter mehrere Tests, die aufeinander aufbauen. Sie prüfen, wie beweglich und belastbar Ihr Sprunggelenk ist. Danach beraten wir Sie gezielt zu Ihrem Training. So steigern Sie Ihre Leistungsfähigkeit.
Level 1 – Posturale Kontrolle:
Wir prüfen die posturale Kontrolle. Das ist die Fähigkeit, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Dabei vergleichen wir beide Seiten und decken Unterschiede (Asymmetrien) auf.
Level 2 – Kraft
Wir prüfen die Kraft der Muskeln, die den Fuß nach innen und außen kippen (Invertoren und Evertoren). Auch die Muskeln, die den Fuß nach unten strecken (Plantarflexoren), prüfen wir. Dabei messen wir die Kraft beim Nachgeben (exzentrisch) und beim Anspannen (konzentrisch). Dazu kommt die Bewegung des Rückfußes. Außerdem prüfen wir die Hüftabduktoren, die das Bein seitlich abspreizen. So finden wir Schwächen der Muskeln, die zu Seitenunterschieden und Ausweichbewegungen (Kompensationsbewegungen) führen können.
Level 3 – Sprung- und Landequalität
Wir prüfen die reaktive Streckkraft der Beine, also wie schnell sie nach einer Landung wieder abdrücken. Dabei arbeiten die Muskeln erst nachgebend, dann anspannend (exzentrisch-konzentrisch). Außerdem prüfen wir, wie stabil das Sprunggelenk ist: im Gleichgewicht (postural), zur Seite (lateral) und quer (mediolateral). Wir messen die Sprunghöhe und beurteilen die Qualität der Bewegung.
Level 4 – Agilität
Wir prüfen, wie schnell Sie sich in alle Richtungen bewegen (multidirektionale Schnelligkeit). Dazu gehören wiederholtes Starten und Stoppen und schnelle Richtungswechsel.
Kniebelastungen erkennen und Sprungfedern wieder in Form bringen
Laufen, Treppensteigen, Springen, Rennen, Heben: Ohne ein gesundes Knie geht das nicht oder nur mit Schmerzen. Denn das Knie ist die Sprungfeder Ihres Körpers. Es macht diese Bewegungen erst möglich und fängt Stöße ab. Vielleicht heben Sie einen Kasten Wasser oder eine Langhantel, fahren Ski oder stehen aus dem Bett auf. Immer baut das Knie die nötige Spannung auf und federt den Schwung danach wieder ab. Verletzungen, Verschleiß und Entzündungen stören aber das Zusammenspiel von Sehnen, Muskeln und Bändern. Beispiele sind ein Meniskusschaden, ein Knie-Knorpelschaden, eine Kreuzbandverletzung oder andere Kniebeschwerden. Die Folge sind Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Wie belastbar ist Ihr Knie? Welche Dreh- und Stoppbewegungen können Sie machen, und wo sind Sie eingeschränkt? Wie reagieren Ihre Knie auf Sprünge? Diesen Fragen gehen wir im Bereich „Return to Sports – Knie“ gezielt nach. Mit verschiedenen Tests zu Funktion und Belastung finden wir heraus, was Ihre Knie aushalten und was nicht. Danach geben wir Ihnen konkrete Tipps für Ihr Training. So unterstützen wir Sie auf dem Weg zurück in den Sport.
Level 1:
Vorbereitung auf Belastungen auf einem Bein, beim Anspannen und Nachgeben der Muskeln (konzentrisch und exzentrisch).
Für Sportarten ohne Sprünge (Golf) und Alltagsbewegungen.
Level 2:
Vorbereitung auf Belastungen durch Sprünge, beim Anspannen und Nachgeben der Muskeln.
Für dynamische Sportarten ohne Dreh- und Stoppbewegungen (Joggen, Rennen) und leichte körperliche Arbeit.
Level 3:
Vorbereitung auf seitliche Sprünge, beim Anspannen und Nachgeben der Muskeln.
Für Sport mit seitlichen Bewegungen und weniger Dreh- und Stoppbewegungen als in Level IV (Tennis, Squash, Skisport). Außerdem für harte körperliche Arbeit, Klettern und unebenen Boden.
Level 4:
Vorbereitung auf Sprünge in alle Richtungen (multidirektional), beim Anspannen und Nachgeben der Muskeln.
Für Sportaktivitäten mit Sprüngen, schnellen Dreh- und Stoppbewegungen (Fußball, Basketball) sowie Aktivitäten wie Level IV Sportart.

Die Leichtathletik des TSV Bayer 04 Leverkusen ist ein zentraler Kooperationspartner im leistungsorientierten Sport.
Häufige Fragen
Was ist Return to Sports?
Return to Sports bezeichnet die Rückkehr in den Sport nach einer Verletzung oder Operation. Mit aufeinander aufbauenden Tests prüfen wir, wie belastbar Ihr Knie oder Sprunggelenk ist. Die Ergebnisse helfen bei der Entscheidung, wann Sie wieder in Training und Wettkampf einsteigen können.
Wie laufen die Tests ab?
Für Knie und Sprunggelenk gibt es eigene Testreihen in vier Leveln. Beim Sprunggelenk beginnen sie mit Gleichgewicht und Stabilität. Dann folgen Kraft und die Qualität von Sprung und Landung. Am Ende steht die Agilität, also Wendigkeit mit Starts, Stopps und Richtungswechseln. Das nächste Level folgt erst, wenn das vorherige sicher bewältigt ist.
Welches Level brauche ich für meine Sportart?
Das hängt von den Belastungen Ihrer Sportart ab. Für Golf und Alltagsbewegungen genügt beim Knie meist Level 1, für Joggen Level 2. Sportarten mit seitlichen Bewegungen wie Tennis, Squash oder Skifahren entsprechen Level 3. Fußball und Basketball mit schnellen Dreh- und Stoppbewegungen entsprechen Level 4.
Für welche Verletzungen eignet sich das Programm?
Zum Beispiel nach einer Kreuzbandverletzung oder einem Meniskus- oder Knorpelschaden am Knie. Auch nach einem Bänderriss oder einer Verstauchung am Sprunggelenk eignet es sich. Ob und wann die Tests in Ihrem Fall sinnvoll sind, besprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Was passiert nach den Tests?
Die Ergebnisse sind die Grundlage für Ihren Trainingsplan und für weitere Therapie, etwa Krankengymnastik. Mit Folgetests prüfen wir, ob die Maßnahmen wirken, und passen den Plan bei Bedarf an.
Zahlt die Krankenkasse die Untersuchung?
Nein. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Messungen im Zentrum für Bewegungsanalyse nicht. Gesetzlich Versicherte können sie selbst bezahlen. Das nennt man Selbstzahlerleistung (IGeL). Privatversicherte rechnen je nach Tarif mit ihrer Versicherung ab. Über die Kosten informieren wir Sie vorher.


