Über Sprunganalyse
Sprünge spielen in vielen Sportarten eine entscheidende Rolle, etwa im Handball, Fußball oder Volleyball. Sprungkraft und Sprungtechnik sind dabei der Grundbaustein für die Prävention. Prävention heißt: Verletzungen vorbeugen. Wir messen mit Kraftmessplatten im Boden und mit Elektromyographie (EMG). Die EMG misst die Arbeit der Muskeln über Elektroden auf der Haut. So sehen wir, welche Kraft wirkt und wie die Muskeln arbeiten. Das zeigt Schwächen im Bewegungsablauf.
Die Sprunganalyse ist außerdem eine wichtige Untersuchung für die Rückkehr zum Sport (Return to Sports). Das gilt nach einer Behandlung mit oder ohne Operation. Beispiele sind Verletzungen an Kreuzband, Sprunggelenk, Muskeln oder Sehnen. Das Verfahren eignet sich nicht nur für Leistungssportler. Es eignet sich auch für ehrgeizige Freizeitsportler. Sie können so mögliche Schwachstellen aufdecken. Mit gezielten Trainingsempfehlungen arbeiten sie dann daran.

Die Leichtathletik des TSV Bayer 04 Leverkusen ist ein zentraler Kooperationspartner im leistungsorientierten Sport.
Häufige Fragen
Was wird bei einer Sprunganalyse gemessen?
Kraftmessplatten im Boden messen, welche Kräfte beim Absprung und bei der Landung wirken. Gleichzeitig zeigt die Elektromyographie (EMG), wann und wie stark Ihre Muskeln aktiv sind. So werden Schwächen im Bewegungsablauf und Unterschiede zwischen beiden Beinen sichtbar.
Wie läuft eine Sprunganalyse ab?
Für die Muskelmessung werden kleine Elektroden auf die Haut geklebt. Anschließend führen Sie verschiedene Sprünge auf den Kraftmessplatten aus. Die Messung ist nicht invasiv, es wird also nicht gestochen oder geschnitten.
Wann ist eine Sprunganalyse sinnvoll?
Sie dient der Vorbeugung von Verletzungen in Sprungsportarten wie Handball, Fußball oder Volleyball. Außerdem ist sie wichtig für die Rückkehr zum Sport (Return to Sports). Das gilt nach Verletzungen an Kreuzband, Sprunggelenk, Muskeln oder Sehnen. Dabei ist egal, ob mit oder ohne Operation behandelt wurde.
Ist die Sprunganalyse nur etwas für Leistungssportler?
Nein. Sie eignet sich auch für ehrgeizige Freizeitsportler. Sie können so mögliche Schwachstellen aufdecken und mit gezielten Trainingsempfehlungen daran arbeiten.
Zahlt die Krankenkasse die Untersuchung?
Nein. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Messungen im Zentrum für Bewegungsanalyse nicht. Gesetzlich Versicherte können sie selbst bezahlen. Das nennt man Selbstzahlerleistung (IGeL). Privatversicherte rechnen je nach Tarif mit ihrer Versicherung ab. Über die Kosten informieren wir Sie vorher.


