Was ist eine Stoßwellentherapie?
Urologen behandeln damit schon lange Nierensteine: mit der Stoßwellentherapie. Sie erzeugt mechanisch-akustische Druckimpulse, also kurze Druckstöße aus Schall. Diese steigen schnell an und dauern nur kurz. Das ähnelt dem Knall, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht.
Seit 1989 nutzt auch die Orthopädie die Stoßwellentherapie. Ein Beispiel sind Knochenbrüche, die nur langsam heilen. Mit weniger Energie wird sie bei Beschwerden am Sehnenansatz eingesetzt. Die Stoßwellen setzen einen Reiz tief im Gewebe. Das soll Durchblutung und Stoffwechsel anregen und die Selbstheilung unterstützen.
Die Stoßwellen gehen durch die Haut und durch elastisches Gewebe wie Muskeln und Fett. Dabei verletzen sie es nicht. Ihre Energie geben sie erst ab, wenn sie auf festen Widerstand treffen. Das sind zum Beispiel Knochen oder Verkalkungen.
Bei welchen Beschwerden setzen wir sie ein?
Ob die Stoßwellentherapie für Sie infrage kommt, klären wir in einer ärztlichen Untersuchung. Typische Einsatzgebiete sind:
- Tennisellenbogen / Golferellenbogen
- Achillessehnenschmerzen
- Fersensporn
- Läuferknie
- Kalkschulter
- Sehnenreizungen
- Triggerpunktbehandlung Wirbelsäule
- Knochenödem
- Verzögerte Knochenbruchheilung
Eine Alternative zur Spritze?
Beschwerden wie ein Tennisarm tun weh und dauern oft lange. Die Stoßwellentherapie kann hier in vielen Fällen eine Alternative zu Spritzen sein. Es gibt keinen Einstich und damit kein Risiko für eine Infektion.
Was kostet eine Stoßwellentherapie?
Die Kosten hängen davon ab, welche Stelle behandelt wird und wie viele Sitzungen nötig sind. Beides klären wir nach der Untersuchung. Wir besprechen die Kosten mit Ihnen, bevor die Behandlung beginnt. So gibt es keine Überraschungen.
Wie läuft die Behandlung ab?
- UntersuchungWir untersuchen die betroffene Stelle und klären, ob die Stoßwellentherapie für Ihre Beschwerden geeignet ist.
- BehandlungMit einer Schallsonde richten wir die Stoßwellen gezielt auf die betroffene Stelle. Das ist zum Beispiel die Schulter, die Achillessehne oder der Ellenbogen.
- Weitere SitzungenIn der Regel sind mehrere Sitzungen nötig. Anzahl und Abstand legen wir für Sie individuell fest.
Gerne klären wir in einem persönlichen Gespräch, ob die Stoßwellentherapie für Sie und Ihre Beschwerden geeignet ist.
Häufige Fragen
Wie läuft eine Stoßwellentherapie ab?
Zuerst untersuchen wir die betroffene Stelle und klären, ob die Behandlung für Ihre Beschwerden geeignet ist. Dann richten wir die Stoßwellen mit einer Schallsonde gezielt auf die schmerzende Stelle, zum Beispiel an Schulter, Achillessehne oder Ellenbogen. Die Behandlung findet ambulant in unserer Praxis statt.
Bei welchen Beschwerden hilft die Stoßwellentherapie?
Typische Einsatzgebiete sind Tennis- und Golferellenbogen, Achillessehnenschmerzen, Fersensporn, Läuferknie, Kalkschulter und andere Sehnenreizungen. Außerdem setzen wir sie bei Triggerpunkten an der Wirbelsäule ein. Auch bei Knochenödemen nutzen wir sie, also bei Wasseransammlungen im Knochen. Dazu kommen Knochenbrüche, die nur verzögert heilen. Ob sie für Sie infrage kommt, klären wir in einer ärztlichen Untersuchung.
Tut eine Stoßwellentherapie weh?
Die Behandlung kann an der behandelten Stelle unangenehm oder schmerzhaft sein, vor allem bei gereiztem Gewebe. Die Stärke wird in der Regel an Ihr Empfinden angepasst. Danach kann die Stelle für kurze Zeit gerötet oder empfindlich sein.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
In der Regel sind mehrere Sitzungen nötig. Anzahl und Abstand legen wir nach der Untersuchung individuell für Sie fest.
Was kostet eine Stoßwellentherapie?
Die Kosten hängen davon ab, welche Stelle behandelt wird und wie viele Sitzungen nötig sind. Beides klären wir nach der Untersuchung. Die Kosten besprechen wir mit Ihnen, bevor die Behandlung beginnt.


