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SPORTHOMEDIC Sportorthopädische Praxisklinik Köln
Arzt erklärt einer Patientin ein Modell der Lendenwirbelsäule

Infiltrationstherapie der Wirbelsäule

An Ort und Stelle lindern

Über Infiltrationstherapie der Wirbelsäule

Rückenschmerzen sind sehr unangenehm. Oft nehmen Sie dann unbewusst eine Schonhaltung ein. Dadurch verkrampfen Sie sich noch mehr, und es kommen weitere Beschwerden dazu. Deshalb ist es wichtig, Ihre Schmerzen zu lindern, egal wie die weitere Behandlung aussieht. Gibt es eine Entzündung, bekämpfen wir sie gezielt dort, wo sie sitzt.

Je nach Beschwerden und Krankheitsbild nutzen wir die Infiltrationstherapie der Wirbelsäule. Wir setzen sie bei Rückenschmerzen ein und bei Schmerzen, die bis in Arme und Beine ziehen. Bei der Infiltration spritzen wir ein Medikament gezielt an die schmerzende Stelle. Diese Therapie kann zum Beispiel bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz kommen:

  • Verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Verengung der Nervenaustrittslöcher
  • Spinalkanalstenose / Spinalstenose
  • Reizzustände im Bereich der Kreuzdarmbeinfugen (Iliosakralgelenk)
  • Reizungen und Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke)
»Gesundheit und Verstand, das sind die beiden Lebensgüter.«
Menander (um 342 – 291 v. Chr.)

Mit Cortison und Betäubung

Manchmal entscheiden wir uns gemeinsam mit Ihnen für eine Infiltrationstherapie der Wirbelsäule. Sie soll Ihnen schnell Linderung bringen. Dann spritzen wir in der Regel ein Gemisch aus Cortison und einem örtlichen Betäubungsmittel. Das Cortison hemmt die Entzündung des betroffenen Nervs. So geht auch die Schwellung zurück. Das Betäubungsmittel blockiert die Weiterleitung von Schmerzsignalen in Ihrem Körper.

Der Ablauf

Eine Infiltration an der Wirbelsäule ist nur ein kurzer Eingriff. Sie bleiben dabei wach. Vorher und nachher dürfen Sie essen und trinken. Manchmal machen wir vorher ein Röntgenbild. Damit legen wir die genaue Einstichstelle fest.

Je nachdem, wo wir die Infiltration machen, liegen Sie auf dem Bauch oder auf dem Rücken. Manchmal ist sie auch im Sitzen möglich, mit vorgebeugtem Oberkörper. Zuerst betäuben wir immer die Haut an dieser Stelle. Dann spritzen wir das Medikament langsam ein.

Häufige Fragen

Was ist eine Infiltrationstherapie der Wirbelsäule?

Bei der Infiltration spritzen wir ein Medikament gezielt an die Stelle, von der die Schmerzen ausgehen. In der Regel ist das ein Gemisch aus Cortison und einem örtlichen Betäubungsmittel. Das Cortison hemmt die Entzündung des gereizten Nervs. Das Betäubungsmittel blockiert die Weiterleitung der Schmerzsignale.

Bei welchen Beschwerden kommt die Infiltration infrage?

Wir setzen sie bei Rückenschmerzen ein und bei Schmerzen, die bis in Arme oder Beine ziehen. Beispiele sind Bandscheibenvorfälle und Erkrankungen der Wirbelsäule durch Verschleiß. Auch eine Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) oder der Nervenaustrittslöcher gehört dazu. Weitere Beispiele sind Reizungen der Kreuzdarmbeinfugen (Iliosakralgelenk) und Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke). Ob sie für Sie passt, entscheiden wir nach der Untersuchung.

Wie läuft die Spritze an der Wirbelsäule ab?

Die Infiltration ist ein kurzer Eingriff. Sie bleiben dabei wach. Manchmal machen wir vorher ein Röntgenbild. Damit legen wir die genaue Einstichstelle fest. Sie liegen auf dem Bauch oder Rücken oder sitzen mit vorgebeugtem Oberkörper. Zuerst wird die Haut betäubt, dann wird das Medikament langsam gespritzt.

Tut die Infiltration weh?

Die Haut an der Einstichstelle wird vorher betäubt. Meist spüren Sie deshalb vor allem einen Druck, wenn das Medikament gespritzt wird. Viele empfinden den kurzen Eingriff als gut auszuhalten.

Was muss ich vorher und nachher beachten?

Sie dürfen vor und nach der Infiltration essen und trinken. Da Sie wach bleiben, ist keine Narkose-Vorbereitung nötig. Wie bei jeder Spritze kann es Nebenwirkungen geben. Darüber sprechen wir vor der Behandlung mit Ihnen. Wir sprechen auch über Ihre Medikamente, etwa zur Blutverdünnung.

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