Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von Muskeln und Sehnen. Sie umschließt den Oberarmkopf. Eine Läsion ist ein Schaden an diesen Sehnen. Das reicht von einer leichten Reizung bis zum Riss. Nicht jede Veränderung tut weh. Haben Sie aber Schmerzen oder weniger Kraft, sollte die Ursache geklärt werden.
Was ist eine Rotatorenmanschettenläsion?
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln. Ihre Sehnen legen sich wie eine Manschette um den Oberarmkopf. Sie halten den Kopf in der Gelenkpfanne. Und sie sorgen dafür, dass Sie den Arm heben und drehen können. Bei einer Läsion sind eine oder mehrere Sehnen gereizt oder dünner geworden. Oder sie sind ganz oder teilweise gerissen.
Symptome: Woran erkenne ich eine Rotatorenmanschettenläsion?
Bei einer leichten Reizung tut die Schulter meist zuerst bei Belastung weh. Später kann sie auch beim längeren Sitzen oder Liegen schmerzen. Bei größeren Schäden lässt außerdem die Kraft in der Schulter nach. Im schlimmsten Fall können Sie den Arm dann gar nicht mehr aus eigener Kraft heben.
Ursachen: Wie entsteht eine Rotatorenmanschettenläsion?
Typische Ursachen sind:
- Unfälle: etwa ein Sturz auf den Arm oder die Schulter
- Verschleiß: Die Sehnen werden mit der Zeit dünner. Ihr Stoffwechsel lässt nach, und sie erholen sich nur noch schlecht.
- Überlastung: zum Beispiel durch Kraftsport oder Sportarten mit vielen Bewegungen über Kopf
Veränderungen der Rotatorenmanschette sind häufig. Etwa die Hälfte aller 50-Jährigen hat Schäden oder Störungen in diesem Bereich. Oft merken sie nichts davon. Aber auch jüngere Menschen können betroffen sein, vor allem durch Unfälle oder Überlastung.
Diagnose: Wie wird die Läsion festgestellt?
Kommen Ihre Schmerzen von der Rotatorenmanschette? Um das herauszufinden, untersuchen wir Ihre Schulter zuerst gründlich. Dabei testen wir unter anderem Kraft und Beweglichkeit in verschiedenen Richtungen. Vermuten wir eine Läsion, kann ein Ultraschall oder eine MRT die Diagnose bestätigen. Eine MRT ist eine Untersuchung im Magnetfeld, die Bilder vom Inneren des Gelenks liefert. Sie zeigt auch, wie groß der Schaden ist.
Wie wird eine Rotatorenmanschettenläsion behandelt?
Die richtige Behandlung hängt davon ab, wie stark die Sehnen geschädigt sind.
Bei einer Reizung
Bei einer leichten Reizung hilft es meist schon, die Schulter weniger zu belasten. Zusätzlich kommen infrage:
- Medikamente gegen Schmerzen und Entzündung wie Ibuprofen oder Diclofenac, nur nach Rücksprache mit einem Arzt
- Stoßwellentherapie, um den Stoffwechsel der Sehne zu verbessern
- Kräftigungsübungen für die Schulter
Bei einem Sehnendefekt
Ist eine Sehne gerissen, kann eine Behandlung ohne Operation den Riss nicht heilen. Sie hilft aber gegen Entzündung und Schmerzen. Manchmal ist eine Operation eine wichtige weitere Möglichkeit. Dabei wird die Rotatorenmanschette wiederhergestellt. Das gilt vor allem nach Unfällen. Oder wenn die Schulter deutlich schlechter funktioniert. Ob das für Sie infrage kommt, besprechen wir ausführlich mit Ihnen.
Rotatorenmanschettenläsion in Köln behandeln lassen
Tut Ihre Schulter bei Belastung weh oder lässt die Kraft im Arm nach? Dann lassen Sie die Ursache klären. In unserer Praxisklinik in Köln-Bayenthal und Köln-Rodenkirchen finden wir heraus, was dahintersteckt. Dann besprechen wir mit Ihnen die passende Behandlung.









