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SPORTHOMEDIC Sportorthopädische Praxisklinik Köln

HWS-Syndrom und Schleudertrauma

Nackenschmerzen nach einem Auffahrunfall oder ein steifer Hals? So erkennen Sie HWS-Syndrom und Schleudertrauma. Behandlung bei SPORTHOMEDIC in Köln.

Kennen Sie das?

Typische Anzeichen

Trifft eines davon zu, lassen Sie es ärztlich abklären. Je früher, desto mehr Möglichkeiten bleiben.

  • Nackenschmerzen und steifer Hals
  • Kopf lässt sich nur eingeschränkt drehen oder neigen
  • Kopfschmerzen, oft vom Hinterkopf ausgehend
  • Schmerzen, die in Schulter, Arm oder Hand ausstrahlen
  • Kribbeln oder Taubheit in den Fingern
  • Beschwerden oft erst Stunden nach einem Unfall

HWS-Syndrom nennen Ärzte Beschwerden, die von der Halswirbelsäule kommen. Dazu zählen Nackenschmerzen und ein steifer Hals. Oft kommen Kopfschmerzen dazu oder Schmerzen, die bis in den Arm ziehen. Eine häufige Ursache ist ein Schleudertrauma, etwa nach einem Auffahrunfall. Auch eine falsche Haltung, Verschleiß oder ein Bandscheibenvorfall können dahinterstecken. Deshalb suchen wir zuerst nach der Ursache.

HWS ist die Abkürzung für Halswirbelsäule. Sie besteht aus sieben Wirbeln. Sie trägt den Kopf und macht ihn in alle Richtungen beweglich. HWS-Syndrom heißt auch Zervikalsyndrom. Es ist ein Sammelbegriff: Er beschreibt die Beschwerden, nicht ihre Ursache.

Tut nur der Nacken weh, spricht man von einem lokalen HWS-Syndrom. Ziehen die Schmerzen bis in Arm oder Hand, kann eine Nervenwurzel gereizt sein. Manchmal stehen auch Kopfschmerzen oder Schwindel im Vordergrund.

HWS-Syndrom oder Nackenverspannung?

Eine Nackenverspannung betrifft vor allem die Muskeln. Beim HWS-Syndrom kommen die Beschwerden aus der Halswirbelsäule selbst. Zum Beispiel aus den kleinen Wirbelgelenken, den Bandscheiben, den Bändern oder den Nerven. Die Grenze ist nicht scharf. Denn ein HWS-Syndrom geht oft mit verhärteten Muskeln einher.

Medizinisch geprüft vom Ärzteteam der SPORTHOMEDIC · Stand:

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen HWS-Syndrom und Schleudertrauma?

Das HWS-Syndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule kommen. Ein Schleudertrauma ist eine mögliche Ursache dafür. Dabei wird die Halswirbelsäule gezerrt, weil der Kopf plötzlich hin und her geschleudert wird. Das passiert etwa bei einem Auffahrunfall.

Sollte ich nach einem Auffahrunfall zum Arzt, auch wenn es kaum wehtut?

Ja, eine Untersuchung ist sinnvoll. Die Schmerzen beginnen oft erst Stunden später. Eine frühe Untersuchung hilft außerdem, falls es später Fragen zum Unfall gibt. Bei Lähmungen, Taubheit oder nach einer Bewusstlosigkeit gehen Sie bitte direkt in eine Notaufnahme.

Brauche ich nach einem Schleudertrauma eine Halskrawatte?

Meist nicht. Wird der Hals länger ruhiggestellt, kann das die Heilung eher verzögern. Meist ist es besser, den Hals früh wieder zu bewegen, soweit es nicht weh tut. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir nach der Untersuchung mit Ihnen.

Wie lange dauert ein Schleudertrauma?

Leichte Formen gehen oft innerhalb einiger Tage bis Wochen weg. Bei manchen Menschen halten die Beschwerden länger an. Dann ist es wichtig, die Behandlung anzupassen. Und andere Ursachen müssen ausgeschlossen werden.

Kann ein HWS-Syndrom Schwindel verursachen?

Ja, Schwindel kann zusammen mit Nackenschmerzen auftreten, etwa nach einem Schleudertrauma. Schwindel kann aber viele Ursachen haben. Lassen Sie ihn deshalb immer ärztlich untersuchen. Das gilt besonders, wenn er plötzlich und stark auftritt.

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  • Medizinzentrum des Olympiastützpunkts

    Offizielles Medizinzentrum des Olympiastützpunkts NRW/Rheinland.

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