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SPORTHOMEDIC Sportorthopädische Praxisklinik Köln
Arzt erklärt einer Patientin ein Modell des Beckens

Schulter

Arthroskopische und offene Eingriffe an der Schulter

an der Schulter
5 Eingriffe
wo möglich über kleine Schnitte
Arthroskopisch
erst wenn die konservative Therapie nicht reicht
Letzte Wahl

Operationen an der Schulter

Wir operieren an Knie und Schulter, arthroskopisch und offen. Arthroskopisch heißt: über kleine Schnitte mit einer Kamera. Jeder Operateur ist auf sein Schwerpunktgebiet spezialisiert. Eine Operation ist für uns immer die letzte Wahl.

Die Eingriffe an der Schulter

Klicken Sie auf einen Eingriff, um mehr zu erfahren.

Schulter OPDie meisten Eingriffe an der Schulter können minimal-invasiv erfolgen

Eine Schulter kann aus vielen Gründen instabil sein. Deshalb suchen unsere erfahrenen Orthopäden zuerst die Ursache Ihrer Beschwerden. Mit moderner Technik stellen sie die genaue Diagnose. Danach behandeln wir Sie in der Regel zuerst konservativ, also ohne Operation. Das bringt aber nicht immer den gewünschten Erfolg.

Je nachdem, wie instabil und verändert die Schulter ist, kommt dann unter Umständen eine Schulter OP infrage. Dafür haben wir verschiedene Lösungen. Die meisten sind arthroskopisch möglich, also minimal-invasiv über kleine Schnitte mit einer Kamera.

Veränderungen erkennen und einstufen

Zuerst zeigt uns eine Schulterarthroskopie mit Kamera, welche Verletzungen Sie haben und wie weit sie fortgeschritten sind. Finden wir dabei weitere Veränderungen, können wir diese gleich mit beseitigen.

Ist die Knorpellippe (Labrum) Ihrer Schulter verletzt, befestigen wir sie bei der Schulter OP wieder. Das nennt man Labrumrefixation. Vielleicht wurde beim Ausrenken der Schulter die Gelenkkapsel ausgeweitet. Dann verkleinern wir die Kapsel, indem wir sie raffen oder doppeln.

Knöcherne Schäden refixieren und rekonstruieren

Kleine Knochenverletzungen an der Schulterpfanne lassen sich über das Labrum wieder befestigen. Bei größeren abgesprengten Knochenstücken braucht es in der Regel eine offene Schulter OP. Eine Schulterluxation ist ein Auskugeln der Schulter. Ist das schon öfter passiert, kann der Pfannenrand stark geschädigt sein. Dann können wir ihn gegebenenfalls wieder aufbauen (rekonstruieren). Dafür entnehmen wir einen Knochenspan aus Ihrem Becken oder aus einem Knochenfortsatz des Schulterblatts. Diesen Span verpflanzen wir in den Pfannenrand.

Nach einer Schulter OP dauert es in der Regel sechs bis neun Monate, bis Sie wieder voll belastbar sind. Das gilt, wenn Sie sich an unseren Plan halten. Zuerst wird Ihre Schulter sechs Wochen lang in einer Armschlinge ruhiggestellt. Danach steigern Sie in der Reha die Belastung Schritt für Schritt, angeleitet von der Physiotherapie.

Bizepssehne OPWenn der Arm durch Entzündungen oder Risse der Bizepssehne instabil wird

Veränderungen und Verletzungen der Bizepssehne entstehen selten durch Unfälle. Häufig entzündet sich die Sehne, weil der Bizepssehnenanker und die Sehnenschlinge mit der Zeit verschleißen. Der Bizepssehnenanker ist die Stelle, an der die Sehne oben an der Gelenkpfanne ansetzt. In der Folge reißt die Sehne teilweise oder ganz. Manchmal helfen Behandlungen ohne Operation dann nicht. Oder die Beschwerden halten an, oder Sie können Ihren Sport nicht mehr ausüben. Dann sprechen wir mit Ihnen über eine Bizepssehne OP.

Arthroskopisch

Auch bei einer instabilen Bizepssehne gilt für uns: Wir möchten Ihren Körper nicht mehr als nötig belasten. Wir behandeln Sie so schonend wie möglich. Deshalb wählen wir auch bei einer Bizepssehnen OP in der Regel das arthroskopische Verfahren.

Mit einer Schulterarthroskopie stellen wir zuerst fest, welche Art von Verletzung Sie haben und wie stark sie ist. Dabei können wir gleich weitere Veränderungen behandeln. Beispiele sind eine instabile Schulter oder eine Verletzung der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenläsion).

Die Operation hängt von Beanspruchungsgrad und Patientenalter ab

Bizepssehnenanker und Sehnenschlinge lassen sich nicht vollständig wiederherstellen. Es gibt aber zwei gute Möglichkeiten. Welche passt, hängt von Ihrem Alter ab und davon, wie stark Sie Ihre Schulter beanspruchen:

Wir lösen den Bizepssehnenanker einfach ab. Die Sehne verklebt danach in der Knochenrinne des Oberarms. Das lindert die Beschwerden meist rasch. Die Schulter kann früh wieder belastet werden.

Haben Sie in Sport oder Beruf hohe Ansprüche an Ihre Schulter, befestigen wir die Bizepssehne zusätzlich neu. Das nennt man Refixation. Dafür nutzen wir einen Knochenanker in der Knochenrinne des Oberarms.

Nach einer Refixation der Bizepssehne muss Ihr Arm mehrere Wochen in einer Armschlinge ruhig bleiben. Außerdem dürfen Sie drei Monate lang nichts heben. So gefährden Sie die Heilung der Sehne nicht.

In beiden Fällen erhalten Sie nach der Bizepssehnen OP einen persönlichen Rehaplan. Den setzen Sie mit einem Physiotherapeuten um. So gewöhnen Sie Ihren Arm langsam wieder an die Belastung.

LabrumrefixationKnorpellippe arthroskopisch wieder mit der Schulterpfanne verankern

Das Labrum ist die Knorpellippe am Rand der Schulterpfanne. Es kann bei Unfällen verletzt werden, besonders wenn die Schulter auskugelt (Luxation). Auch Verschleiß kann das Labrum schädigen. Ihre Schulter wird dann instabil und schmerzt. Auch hier behandeln wir Ihre Beschwerden zuerst konservativ, also ohne Operation. Halten die Beschwerden an oder bleibt die Schulter instabil, sprechen wir mit Ihnen über eine Labrumrefixation.

In Verbindung mit anderen Veränderungen

Bei Sporthomedic möchten wir Sie immer so schonend wie möglich behandeln. Deshalb machen wir die Labrumrefixation meist arthroskopisch. Am Anfang steht eine Schulterarthroskopie. Dabei schauen wir uns über einen kleinen Schnitt mit einer Kamera die Lage an. So sehen wir, wie groß Ihre Verletzungen sind und wie sie aussehen. Finden wir weitere Veränderungen, können wir gleich eingreifen. Ein Beispiel ist eine instabile Schulter oder Bizepssehne.

Erfolgreich mit Schonung und Reha

Zuerst rauen wir den Rand der knöchernen Schulterpfanne an der verletzten Stelle mit einer Raspel an. So heilt die Knorpellippe besser. Danach befestigen wir das Labrum mit Knochenankern aus PEEK am Pfannenrand. PEEK ist ein Kunststoff. Diese Anker bleiben nach der Labrumrefixation dauerhaft im Knochen.

Danach wird Ihre Schulter sechs Wochen lang mit einer Schlinge ruhiggestellt. Dann bauen Sie die Belastung langsam wieder auf. Dafür folgen Sie einem persönlichen Rehabilitationsplan, angeleitet von der Physiotherapie. So sind Sie meist nach sechs bis neun Monaten wieder voll belastbar.

RotatorenmanschettenrekonstruktionVeränderungen arthroskopisch erkennen und minimal-invasiv behandeln

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk umgibt. Sie kann durch Unfälle verletzt werden. Auch im Alltag und beim Sport kann sie überreizt werden oder durch Verschleiß Schaden nehmen. Manchmal hilft eine Behandlung ohne Operation nicht ausreichend. Dann kommt eine Rotatorenmanschettenrekonstruktion infrage. Das gilt besonders bei Unfallverletzungen (traumatischen Verletzungen) oder eingeschränkter Funktion. Dafür gibt es drei Verfahren:

  • Klassische offene Technik
  • Mini-offene Technik
  • Vollständig arthroskopische Technik

Bei uns behandeln Sie erfahrene und spezialisierte Operateure. In der Regel operieren sie arthroskopisch, also minimal-invasiv und damit besonders schonend.

Bei Sehnenrissen

Zuerst verschaffen wir uns mit einer Schulterarthroskopie einen Überblick über die Verletzung. Wir sehen, wie groß sie ist und welcher Art. Dabei können wir gleich weitere Veränderungen beseitigen, zum Beispiel ein Schulterengpasssyndrom.

Ist die Sehne der Länge nach gerissen, nähen wir die Ränder seitlich zusammen (Seit-zu-Seit-Naht). Oft ist die Sehne aber an ihrem Fußpunkt am Knochen abgerissen. Dann nähen wir sie mit Knochenankern wieder am Knochen an. Die Anker wählen wir je nach Beschaffenheit Ihres Knochens aus. Sie sind aus Titan oder aus dem Kunststoff PEEK und werden in den Knochen eingedreht. So wird die Sehne wieder befestigt (refixiert). Die Anker bleiben dauerhaft im Knochen.

Erst Schonung, dann langsamer Belastungsaufbau

Sehr große Risse (Massenrupturen) oder alte Verletzungen der Rotatorenmanschette sind seltener. Oft lassen sie sich nicht vollständig wiederherstellen. Trotzdem können wir Ihre Beschwerden oft mit einer Schulterarthroskopie verbessern. Dabei entfernen wir entzündete oder eingeklemmte Teile der Sehne.

Nach einer Rotatorenmanschettenrekonstruktion stellen wir Ihre Schulter sechs Wochen in einer Armschlinge ruhig. Wir entwickeln einen persönlichen Rehaplan für Sie. Damit bauen Sie die Belastung Schritt für Schritt wieder auf, angeleitet von einem Physiotherapeuten. In der Regel ist Ihre Schulter nach sechs bis neun Monaten wieder voll belastbar.

Arthroskopie SchulterKameragestützter Rundgang durch die Schulter über nur einen kleinen Schnitt

Die Schulter besteht aus einem Hauptgelenk und mehreren Nebengelenken. Dazu kommen Bänder, Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel, Gelenkkapsel, Nerven und Knochen. All diese Teile können durch Verletzungen und Erkrankungen Schmerzen verursachen. Helfen Behandlungen ohne Operation nicht, ist unter Umständen eine Arthroskopie der Schulter sinnvoll.

Macht Veränderungen sichtbar

Eine Schulterarthroskopie belastet Ihren Körper weniger als ein offener Eingriff. Man nennt sie auch Schlüssellochoperation. Wir brauchen nur einen kleinen, etwa 1 cm langen Schnitt an der Rückseite Ihrer Schulter. Durch diesen Schnitt führen wir eine Kamera in das Schultergelenk ein. Dann machen wir einen Rundgang durch das ganze Gelenk und halten ihn mit Fotos fest. Wir untersuchen dabei Knorpel, Bänder und Sehnen. Wenn nötig, untersuchen wir auch den Schleimbeutel unter dem Schulterdach.

An die Kamera sind zwei Schläuche angeschlossen. Sie spülen die Schulter während des Eingriffs ständig mit Wasser. So wird der Raum im Gelenk größer. Außerdem können wir lose Teilchen herausspülen, etwa abgelösten Knorpel und Knochenstückchen (freie Gelenkkörper). Auch entzündliche Gelenkflüssigkeit spülen wir heraus. Anders als beim Röntgen oder bei der MRT können wir das Gelenk bei der Arthroskopie bewegen. So sehen wir auch Veränderungen, die nur in Bewegung auftreten.

Verletzungen und Erkrankungen direkt korrigieren

Je nach Befund führen wir danach über weitere kleine Schnitte Spezialinstrumente in die Schulter ein. In der Regel sind es insgesamt 3 bis 5 Schnitte. Damit operieren wir die gefundenen Veränderungen. Beispiele sind Rotatorenmanschettenläsion, Bizepssehneninstabilität, Labrumläsion oder Schulterinstabilität. Auch diese Erkrankungen können wir so behandeln:

Schleimbeutelentzündungen durch Schulterengpasssyndrom

Wir entfernen die entzündeten Teile des Schleimbeutels. Außerdem fräsen wir etwas Knochen vom Schulterdach ab. So bekommt die Schulter mehr Platz.

Schultereckgelenksarthrose

Wir tragen das verdickte Gelenk ab und erweitern den Gelenkspalt mit einer Fräse.

Kalkschulter

Wir entfernen den Kalk über einen kleinen Schnitt in der Sehne. Entzündete Teile der Sehne schneiden wir mit einer Weichteilfräse zurück. Dann frischen wir die Sehne an. So wird sie besser durchblutet und heilt aus.

Schultersteife

Wir schneiden die Schulterkapsel kontrolliert ein. Dann bewegen wir die Schulter unter Narkose vorsichtig durch. So wird die Schulter wieder beweglicher.

Je nach Eingriff stellen wir die Schulter nach der Arthroskopie eine Zeit lang mit einer Armschlinge ruhig. Unter Umständen sind auch Übungen aus der Krankengymnastik nötig.

In welchen Fällen wird das Verfahren Arthroskopie Schulter eingesetzt?

Bei einem Sturz oder Sportunfall kann die Rotatorenmanschette reißen (Ruptur). Dafür eignet sich die Methode der Arthroskopie Schulter. Auch bei Verschleiß, Schultersteife, Kalkschulter oder dem schmerzhaften Engpasssyndrom ist diese Untersuchung sinnvoll. Haben Sie Schmerzen in der Schulter? Dann lassen Sie sich von unseren erfahrenen Ärzten bei Sporthomedic untersuchen.

Häufige Fragen

Wann ist eine Schulter-OP nötig?

Eine Operation ist für uns immer die letzte Wahl. Infrage kommt sie, wenn Behandlungen ohne Operation nicht ausreichend helfen. Weitere Gründe: Die Schulter bleibt instabil, oder sie funktioniert nach einer Verletzung nur eingeschränkt. Typische Gründe sind Risse der Rotatorenmanschette, Verletzungen der Knorpellippe (Labrum) oder Probleme an der Bizepssehne.

Wie läuft eine Schulterarthroskopie ab?

Wir machen einen etwa 1 cm langen Schnitt an der Rückseite der Schulter. Darüber führen wir eine Kamera ins Gelenk ein. Das Gelenk wird dabei mit Wasser gespült. So entsteht mehr Platz, und lose Teilchen im Gelenk (freie Gelenkkörper) werden herausgespült. Über weitere kleine Schnitte können wir Veränderungen direkt behandeln. In der Regel sind es insgesamt drei bis fünf Schnitte.

Wie lange muss die Schulter nach der OP ruhiggestellt werden?

Bei einer Labrumrefixation wird die Knorpellippe wieder befestigt. Bei einer Rotatorenmanschettenrekonstruktion werden gerissene Sehnen der Schulter wiederhergestellt. Nach beiden Eingriffen bleibt die Schulter in der Regel sechs Wochen in einer Armschlinge ruhig. Nach einer reinen Arthroskopie hängt die Ruhigstellung vom Eingriff ab. Danach steigern Sie die Belastung Schritt für Schritt, angeleitet von der Physiotherapie.

Wann ist die Schulter nach der OP wieder voll belastbar?

Nach einer Stabilisierung, Labrumrefixation oder Rotatorenmanschettenrekonstruktion braucht die Schulter Zeit. Planen Sie in der Regel sechs bis neun Monate ein, bis sie wieder voll belastbar ist. Wird die Bizepssehne wieder befestigt (Refixation), dürfen Sie drei Monate lang nichts heben. Den genauen Rehaplan erstellen wir persönlich für Sie.

Bleiben Anker oder Implantate in der Schulter?

Ja. Mit Knochenankern werden Sehnen oder die Knorpellippe befestigt. Die Anker sind aus Titan oder aus dem Kunststoff PEEK. Sie bleiben dauerhaft im Knochen. Welche Anker wir verwenden, richtet sich nach der Beschaffenheit Ihres Knochens.

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