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SPORTHOMEDIC Sportorthopädische Praxisklinik Köln

Schulterluxation

Schulterluxation: Wenn die Schulter auskugelt. Ursachen, Diagnose mit Röntgen und MRT, Einrenken und Behandlung bei SPORTHOMEDIC in Köln.

Manchmal reicht schon ein kleines Stolpern. Man fällt nach vorn und fängt sich mit ausgestrecktem Arm ab. Dabei kann die Schulter auskugeln. Fachleute nennen das Schulterluxation.

Auch Sportler kugeln sich häufig die Schulter aus, zum Beispiel Handballer, wenn ein Gegner sie mitten im Wurf behindert.

Bei jüngeren Menschen ist eine ausgekugelte Schulter oft eine Sportverletzung. Bei älteren Menschen steigt das Risiko zu stürzen. Außerdem nutzen sich Gelenk, Gelenkkapsel und Bänder mit den Jahren ab. Dadurch kugelt die Schulter leichter aus.

Medizinisch geprüft vom Ärzteteam der SPORTHOMEDIC · Stand:

Häufige Fragen

Was ist eine Schulterluxation?

Bei einer Schulterluxation springt der Oberarmkopf aus der Schulterpfanne, die Schulter ist ausgekugelt. Oft passiert das bei einem Sturz auf den ausgestreckten, nach außen gedrehten Arm oder im Sport, etwa beim Handball.

Was ist der Unterschied zwischen traumatischer und habitueller Schulterluxation?

Die traumatische Luxation entsteht durch einen Unfall und ist sehr schmerzhaft. Bei der habituellen Luxation liegt eine Veranlagung vor, etwa ein ungünstiges Verhältnis von Oberarmkopf und Pfanne. Dann reichen oft kleine Bewegungen, und die Schulter schmerzt kaum.

Wie wird eine ausgekugelte Schulter festgestellt?

Durch eine körperliche Untersuchung und ein Röntgenbild. Nach dem Einrenken röntgen wir erneut, um Begleitverletzungen am Knochen zu erkennen. Später folgt in der Regel eine MRT-Untersuchung.

Muss eine Schulterluxation operiert werden?

Nicht immer. Nach dem Einrenken wird die Schulter ruhiggestellt, danach folgt Krankengymnastik. Je nach Begleitverletzungen, etwa einer Labrumläsion, Alter und sportlichem Anspruch empfiehlt sich oft eine frühzeitige operative Stabilisierung.

Kann die Schulter wieder auskugeln?

Ja. Vor allem jüngere Menschen sind gefährdet: Rund 80 Prozent der 20- bis 30-Jährigen mit einer traumatischen Schulterluxation laufen Gefahr, sich die Schulter erneut auszukugeln. Mit zunehmendem Alter sinkt das Risiko.

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