Über MRT / Kernspintomographie
Haben Sie Beschwerden an Bandscheiben, Sehnen, Muskeln oder Bändern? Oder an Weichteilen im Gelenk wie Knorpel oder Meniskus? Dann kann uns eine Magnetresonanztomographie (MRT) helfen. Sie heißt auch Kernspintomographie. Mit ihr sehen wir krankhafte Veränderungen.
Die MRT ist eine Untersuchung ohne Strahlung. Sie nutzt ein Magnetfeld. Darin richten sich die Wassermoleküle in Ihrem Körper aus. Ein Computer erzeugt daraus dreidimensionale Schnittbilder. Sie zeigen den Körper nicht nur quer, sondern auch längs und schräg.
Äußerst genau
Die Bilder der Kernspintomographie sind äußerst genau. Sie zeigen selbst kleinste Veränderungen. So ist eine noch genauere Diagnose möglich, und wir können die Behandlung gezielt planen. Wir setzen die MRT zum Beispiel in diesen Bereichen ein:
- Meniskusschaden
- Kreuzbandverletzungen
- Knorpelverletzungen am Knie und Sprunggelenk
- Schulterengpasssyndrom
- Rotatorenmanschettenläsion
- Labrumläsion der Schulter
Für Privatversicherte und Selbstzahler
Unser MRT steht Privatversicherten offen. Gesetzlich Versicherte können die Untersuchung bei uns selbst bezahlen. Das nennt man Selbstzahlerleistung (IGeL). Eine Kassenzulassung für das MRT haben wir nicht. Über die Kosten informieren wir Sie vor der Untersuchung. Die Bilder werten Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie aus. Mit ihnen arbeiten wir eng zusammen. Den Befund besprechen wir danach mit Ihnen.
Entspannt bleiben
Die Untersuchung dauert meistens zwischen 30 und 40 Minuten. Je nach Fragestellung kann sie auch kürzer oder länger sein. Wichtig ist: Bleiben Sie während der ganzen MRT ruhig liegen. Sonst werden die Bilder schlechter.
Häufige Fragen
Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?
Sie liegen auf einer Liege, die in das MRT-Gerät gefahren wird. Ein starkes Magnetfeld richtet die Wassermoleküle in Ihrem Körper aus. Ein Computer berechnet daraus Schnittbilder durch die untersuchte Region, quer, längs und schräg. Bitte bleiben Sie während der ganzen Untersuchung ruhig liegen. Nur so werden die Bilder scharf.
Wie lange dauert ein MRT?
Die Untersuchung dauert meistens zwischen 30 und 40 Minuten. Je nach Fragestellung kann sie auch kürzer oder länger sein.
Ist ein MRT mit Strahlung verbunden?
Nein. Die MRT arbeitet mit einem Magnetfeld und Radiowellen, nicht mit Röntgenstrahlen. Das unterscheidet sie zum Beispiel vom Röntgen oder von der digitalen Volumentomographie (DVT).
Wofür wird ein MRT in der Orthopädie eingesetzt?
Die MRT zeigt Weichteile wie Bandscheiben, Sehnen, Muskeln, Bänder, Knorpel und Menisken besonders genau. Typische Fragestellungen sind Meniskusschäden, Kreuzbandverletzungen und Knorpelverletzungen an Knie und Sprunggelenk. An der Schulter sind es das Schulterengpasssyndrom und Verletzungen der Rotatorenmanschette oder der Gelenklippe (Labrum). Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk umgibt.
Zahlt die Krankenkasse das MRT bei Ihnen?
Nein. Für das MRT haben wir keine Kassenzulassung. Privatversicherte rechnen die Untersuchung mit ihrer Versicherung ab. Gesetzlich Versicherte können sie bei uns selbst bezahlen (Selbstzahlerleistung, IGeL). Über die Kosten informieren wir Sie vorher. Die Bilder werten Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie aus, mit denen wir zusammenarbeiten.
Was muss ich vor einem MRT beachten?
Wegen des starken Magnetfelds dürfen keine Metallgegenstände wie Schmuck, Uhren oder Karten mit in den Untersuchungsraum. Haben Sie einen Herzschrittmacher? Dann sagen Sie uns das bitte vorher. Das gilt auch für andere elektronische Implantate, Metallsplitter im Körper oder Platzangst. Dann klären wir, ob und wie die Untersuchung möglich ist.


